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Sprache und Bild
Im künstlerischen Tun verdichtet sich ein metasprachliches Wissen, das sich in der Gesamtheit der eigenen Person verinnerlicht (Körper – Seele - Geist). Das Tun selbst ist dabei das Forschungsergebnis und dieses konstituiert sich in jedem Moment neu.

Ich verfolge ein praktisches Interesse: ich bin neugierig, wie man `Wissen erleben´ realisie­ren kann. Ich will keine Schlüsse ziehen, sondern Zugänge öffnen. Dem zugrunde liegt die Annahme, bzw. die Erfahrung, dass sich die Welt nicht allein in der Reflexion erschließt. Vielmehr ist es das direkte Umgehen und Erleben der Welt, das `im Geschehen sein´, das uns berührt und erreicht. Es berührt nicht nur unseren (intellektuellen) Geist, sondern uns als ganzen Menschen. Das Werk ist mir dabei ein Werkzeug, das mir über das Tun einen forschenden Zugang ermöglicht.

Christiane ten Hoevel Zeichnung tätiges Denken